Kultur Waren Sie schon mal in der Stiftung Louis Vuitton in Paris?
2016-06-30 17:35:26 TV5MONDE Asie Pacifique

 


Wir wollten Paris einen einzigartigen Ort für Kunst und Kultur bieten und auf Mut und Emotion setzen, indem wir Frank Gehry mit der Ausführung eines Bauwerkes beauftragt, der emblematisch für das 21. Jahrhundert ist”.
Bernard Arnault, Vorstandsvorsitzenden des französischen Luxusartikelkonzerns LVMH

 

Die Stiftung Louis Vuitton markiert eine neue Ära in der Geschichte der LVMH Gruppe und ihrer Luxushäuser: Sie ist das erfolgreiche Ergebnis der seit 25 Jahren durchgeführten Maßnahmen, die zur Unterstützung von Kunst, Kultur und kultureller Erbe dienten. Die Stiftung Louis Vuitton, die im Herzen von Paris liegt, ist ein Privatmuseum, das im Oktober 2014 öffnete.

Frank Gehry ist der Architekt dieses avantgardistischen Bauwerkes, der an eine Glaswolke erinnert. Er wollte dadurch ein prachtvolles Schiff in Paris schaffen, das die kulturelle Berufung Frankreichs symbolisiert. Der amerikanische Architekt entwarf ein architektonisches Projekt aus Glas, das sich von dem Grand Palais und dem 1983 den Jardin d’Acclimatation schmückenden Palmarium inspiriert. Das Gebäude nimmt die Form eines Seegelbootes in Bewegung. Zwölf Glasplatten umhüllen diesen Monumentalbau.

Das Museum widmet sich der zeitgenössischen Kunst und enthält ein Auditorium sowie 11 Galerien auf drei verschiedenen Ebenen, wo zahlreiche Sammlungen, Ausstellungen, Vorträge von Künstlern präsentiert werden. Mehr Informationen über das Programm hier.





 

Die Stiftung Louis Vuitton in Zahlen:

•        13500 m2 Gesamtfläche der 12 Schiffsegel aus Glas
•        19 000 weiße Betonplatten
•        3850 m2 Museumsfläche
•        11 Ausstellungsgalerien

 

Informationen über den Architekt

Frank Gehry lebt und arbeitet in Los Angeles. Er entwarf bedeutende Bauwerke vor allem in den Vereinigten Staaten und in Europa. Dazu zählen unter anderen sein eigenes Haus in Santa Monica, das Guggenheim Museum in Bilbao, das DZ Bank Gebäude in Berlin, den Walt Disney Concert Hall in Los Angeles, das IAC Building und die New York Tower. 

Aktuell

  • Vom 23. bis 26. März 2017 findet "Krimi à la française" an verschiedenen Orten in Leipzig - darunter im Französischen Institut - statt. Es erwarten Sie u.a. eine Begegnung mit kanadischem Autor Guy Delisle, der seine neueste Graphic Novel "Geisel" (Originaltitel: "S'enfuir") präsentiert, eine Ermittlungsrallye für alle durch die Leipziger Innenstadt, eine Lesung mit Jugendkrimiautor Julian Press im Rahmen vom Krimifest "Quais du polar" und die erste frankophone Kriminacht mit französischsprachigen Autoren aus Amerika und Europa...

  • Ausstellung in Bremen: Comic und Einwanderung

    Der Comic ist eine relativ junge Ausdrucksform, die im 19. Jahrhundert entsteht. Seine Entwicklung ist von Anfang an mit den zeitgeschichtlichen Migrationsbewegungen verbunden. Weltweit haben zahlreiche maßgebliche Comic-Autoren das Thema der Einwanderung ins Zentrum ihrer Werke gerückt. Die Ausstellung, die bis 22. März stattfindet, zeichnet die verschiedenen Phasen einer Geschichte von Begegnungen nach und verdeutlicht, wie die Reise, die Migration und das Exil Triebfeder dieses künstlerischen Schaffens wurden. Mehr Infos...

  • Zum ersten Mal wird Frankreichs historische Bühne La Comédie-Française mit drei zeitlosen Klassikern dem deutschen und internationalen Publikum im Kino zugänglich gemacht! Übertragen werden die Stücke (OF) live aus Paris. Am 13. Oktober 2016 startete das seit 1680 bestehende La Maison de Molière (Molières Haus) mit der Liveübertragung von Shakespeares Roméo et Juliette aus dem geschichtsträchtigen Salle Richelieu. Molières Le Misanthrope und Edmond Rostands Cyrano de Bergerac werden folgen. Deutschland-weit: Berlin, Bonn, Düsseldorf, Francfort, Stuttgart...

     

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