Film Hommage an Agnès Varda
2019-03-15 05:51:58 TV5MONDE Europe

Die kultige Filmemacherin Agnès Varda ist am Freitag 29. März 2019 gestorben. Wahrhafte Ikone der Nouvelle Vague, engagierte Regisseurin von Dokumentationen, Fotografin, Künstlerin... Ihre Talente waren international anerkannt und haben die Kunstwelt stets inspiriert. TV5MONDE widmet ihr eine Hommage und strahlt drei ihrer Filme ab dem 7. April jeden Sonntag um 21.00 aus.

 

 

LE BONHEUR (OmdU)

Sonntag 7. April um 21.00 Uhr 
Wdh.: 12. April um 18.40 Uhr und 15. April um 23.00 Uhr 
 
das Glück: Man sucht es, man findet es, man vervielfacht es. Aber schließlich hängt es nur an einem seidenen Faden...
 
Der Schreiner François lebt mit Ehefrau Thérèse und zwei Kindern ein glückliches Familienleben. Dann lernt er Emilie kennt und verliebt sich in sie. Der untreue Ehemann verheimlicht die neue Liebe nicht und glaubt, dass das neue Glück das alte ergänzen kann. Aber Thérèse kann das nicht akzeptieren…
 
Regie Agnès Varda (Frankreich, 1964)
Mit u.a. Jean-Claude Drouot, Claire Drouot
Auszeichnungen: Silberner Bär bei der Berlinale 1965, David O'Selznick-Preis 1966

 

 

 

LES GLANEURS ET LA GLANEUSE (OmdU)

Sonntag 14. April um 21.00 Uhr
Wdh.: 19. April um 18.40 Uhr und 22. April um 23.00 Uhr
 
Begegnung mit Menschen, die leben, ohne Geld auszugeben. Ein zeitgenössisches Gedicht über Verschwendung und übermäßigen Konsum. 
 
An verschiedenen Orten in Frankreich ist Agnès Varda Sammlern und Sammlerinnen der heutigen Zeit begegnet. Aus Not oder Überzeugung sammeln sie das, was andere nicht oder nicht mehr wollen: unförmiges Gemüse, Gegenstände, die ausgebessert werden müssen, Restware aus Supermärkten... Ihre Welt ist überraschend.
 
Regie: Agnès Varda (Frankreich, 2000)
Auszeichnungen: außer Wettbewerb beim Festival von Cannes 2000
 

 

 

JACQUOT DE NANTES (OmdU)

Sonntag 21. April um 21.00 Uhr
Wdh.: 29. April um 23.00 Uhr
 
Jacques Demy erzählt von der Frau seines Lebens.
 
1939 ist Jacquot 8 Jahre alt. Er wächst in einer Autowerkstatt auf, in der viel gesungen wird, und interessiert sich für Marionetten und Operetten. Er möchte Filme machen, aber sein Vater verlangt eine Ausbildung zum Automechaniker. Die Erinnerungen von Jacques Demy an eine, trotz des Krieges, glückliche Kindheit.
 
Regie: Agnès Varda (Frankreich, 1990)
Auszeichnungen: in der offiziellen Auswahl des Festivals von Cannes 1991 

Entdecken Sie hier das Proträt von Jacques Demy !

 

 

 

WUSSTEN SIE ES?

  • Agnès Varda war eine der wenigen Regiseurinnen der Nouvelle Vague.
  • Sie war mit dem Filmemacher Jacques Demy 28 Jahre verheiratet. Sie widmete ihm eine Hommage mit drei Filmen, darunter Jacquot de Nantes.
  • Sie erhielt zahlreiche Preise: Ehren-César (1997), Ehren-Palme (Cannes, 2015), Berlinale-Kamera (2019) und sie wurde die erste Frau, die mit einem Ehren-Oscar ausgezeichnet wurde (2017).

 

Entdecken Sie hier das Porträt von Agnès Varda!

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