Film Die Preisverleihungen des frankophonen Films
2019-01-09 18:54:42 TV5MONDE Europe

Mit mehr als sieben internationalen und berühmten Preisverleihungen ist der Winter die Jahreszeit der Filmbranche schlechthin. Vergessen Sie die Oscars und die Golden Globes! Wir präsentieren Ihnen vier Preisverleihungen, die die frankophonen Talente auszeichnen.

 



Die Magritte du cinéma auf TV5MONDE

 

Termin: Freitag 2. Februar 2019

 

Seit 2011 zeichnen die Magritte du cinéma die in Anlehnung an die César in Frankreich oder die Oscars in den Vereinigten Staaten die besten belgischen Filme aus. Alex Vizorek moderiert diese 9. Ausgabe im Square in Brüssel und präsentiert 81 Filme, die in 22 Kategorien nominiert wurden. Dreizehn Langspielfilme machen das Rennen für den Magritte für den besten Film.

Seit dem Ende der "Prix Joseph Plateau" hatte die belgische Filmbranche seit 2007 keine Preisverleihung mehr, die die besten Talente auszeichnete.

Auf der Initiative der Académie André Delvaux verleihen die Magritte du cinéma 22 Preise in 22 Kategorien (u.a. bester Film, bester Erstlingsfilm, bestes Drehbuch, bester flämischer Film und beste DarstellerInnen).

Nur die Mitglieder der Académie André Delvaux , die alle aus der belgischen Filmbranche kommen, dürfen abstimmen. 

 

Sonderabend zu den "Magritte du cinéma" auf TV5MONDE : Donnerstag 7. Februar ab 21.00 Uhr*

Zu diesem Anlass strahlt TV5MONDE den belgischen Film Mobile Home von François Pirot am Donnerstag 7. Februar um 21.00 Uhr mit deutschen Untertiteln aus*. Dieser Spielfilm wurde mit dem Magritte für die beste Musik und Anne-Pascale Clairembourg wurde als beste Nachwuchsdarstellerin gekürt. Anschließend zum Film wird die Zeremonie um 22.40 Uhr ausgestrahlt*.

*Ortszeit Berlin/Wien

 



Die "Globes de Cristal", Kunst und Kultur vereint

 

Termin: Montag 4. Februar 2019  

 

Die Globes de Cristal ist die einzige Preisverleihung, die Filme, Theater, Musik, Literatur, one man Shows, Musicals, Fernsehen und Web-Serien auszeichnet. Alle Akzeure der französischen Kultur - von Schauspielern über Schriftsteller bis hin zu Sängern - kommen im Rahmen dieses Abends zusammen und zelebrieren die besten Werke des Jahres.

Im Gegensatz zu den César und den Magritte besteht die Jury nicht aus Experten aus der Filmbranche sondern aus Journalisten. Zwanzig Journalisten wählen fünf Nominierten in jeder Kategorie aus. Dann entscheiden 5000 Journalisten über die Preisträger.

Die Preisverleihung findet jedes Jahr seit 2006 im weltberühmten Lido auf den Champs-Élysées statt.

 

© AFP

Die César, die älteste frankophone Filmpreisverleihung

 

Termin: Montag 22. Februar 2019

 

Der César ist der nationale Filmpreis Frankreichs. Der César wurde 1976 auf der Initiative der Académie des arts et techniques du cinéma ins Leben gerufen und ehrt die besten Produktionen und Künstler des französischen Films. Die Auszeichnung ging aus den Filmpreisen Étoile de Cristal, der von 1955 bis 1975 verliehen wurde des Étoiles de Cristal (1955 - 1975), und Victoires (1946 - 1954) hervor. Er ist nach dem französischen Bildhauer César Baldaccini benannt, der die Trophäe für den Preis entwarf. Der Filmjournalist und Publizist Georges Cravenne, der die Académie des arts et techniques du cinéma gründete, sagte: déclara : "Die Idee ein französisches Pendant für die Oscars) ist langsam in mir gewachsen, bis zu dem Tag, wo der Name meines Freundes César, eines äußerst talentierten Bildhauers, und seine Kunstwerke eine Offenbarung für mich waren. Oscar, César, fünf Buchstaben, die sich reimen, so sehr, daß die Entstehung von César selbstverständlich war"

Um nominiert zu werden, sollen die Filme eine französische Produktion haben, bis auf für den César für den besten ausländischen Film. Die Sprache ist nicht relevant; nur die Produktion, die zum besten Film gekürt wird, soll auf Französisch sein. Die Preise werden von einer Jury, die aus 4500 Mitgliedern aus der Filmbranche - darunter Regisseure und Schauspieler - besteht, verliehen. 

Mit 17 Nominierungen ist Gérard Depardieu der Schauspieler, der am meisten nominiert wurde, gefolgt von Isabelle Huppert, 14 Mal nominiert. Daniel Auteuil und Catherine Deneuve belegen den dritten Platz mit jeweils 13 Nominierungen.

2019 wurden zwei Filme in jeweils 10 Kategorien nominiert : Le grand bain von Gilles Lellouche und Jusqu'à la garde von Xavier Legrand, der bei der Mostra in Venedig schon mehrmals preisgekrönt wurde. 

 


 

Die Quartz, die schweizerische Preisverleihung

 

Termin: Montag 22. März 2019

 

Die Cérémonie des Quartz bzw. der schweizerische Filmpreis wurde 2013 zu einer eigenständigen Preisverleihung, die abweschelnd in Genf und Zurich stattfinden. Anlässlich der ersten Ausgabe 1998 wurden nur drei Preise verliehen. Rund zehn Jahre später wurden die Preise - damals Viseur genannt - in Quartz umgenannt. Neue Kategorien sind Jahr für Jahr entstanden; die letzte - der "meilleur film de diplôme" wurde 2018 geschaffen.

Um nominiert zu werden soll die RegisseurInnen oder ProduzentInnen oder die Mehrheit der SchauspielerInnen und Technikern die schweizerische Staatsbürgerschaft haben. Ein weiteres Kriterium ist, daß die Filme schon einen Verleiher haben oder im Rahmen eines schweizerischen Filmfestivals präsentiert wurden. 

Die Preisverleihung wird auf TV5MONDE ausgestrahlt. Der Sendetermin wird hier bald angekündigt! 

 

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