Film Der belgische Filmpreis "Magritte du Cinéma"
2016-07-20 13:30:32 TV5MONDE Asie Pacifique


Der Magritte ist der nationale Filmpreis Belgiens, das Pendant zum César in Frankreich oder dem Oscar in den Vereinigten Staaten. Die Auszeichnung ist nach dem belgischen Maler René Magritte benannt und wird jährlich im Februar verliehen. Die Académie André Delvaux, der belgische Verband der Filmproduzenten, und die Pro Spère, die belgische Vereinigung der Autoren, gründeten 2011 diesen Preis. Er ist der Nachfolger des Joseph-Plateau-Preises, welcher zuvor von 1985 bis 2006 als nationaler Filmpreis diente und schließlich 2007 abgeschafft wurde.

Urpsrünglich wurden 20 Magritte verliehen; heute sind das 22. Alle bis auf einen – der Magritte d’Honneur – werden von den Mitgliedern der Académie André Delvaux  verliehen. Alle belgischen, flämischen und frankophonen Künstler, die in von frankophonen Filmschaffenden produzierten Filmen gespielt haben, sind in allen Kategorien wählbar.

Hier sind die Kategorien:
 
•    Bester Film
•    Bester Regisseur
•    Bester flämischer Film
•    Bester fremdsprachiger Film in Koproduktion 
•    Beste Koproduktion
•    Bester Darsteller
•    Beste Darstellerin
•    Beste männliche Nebenrolle
•    Beste weibliche Nebenrolle
•    Bester Nachwuchsdarsteller
•    Bestes Drehbuch
•    beste Ausstattung 
•    Bestes Kostümbild
•    Beste Kamera
•    Bester Schnitt
•    Beste Tongestaltung
•    Bester Filmmusik
•    Bester Kurzfilm
•    Bester Animations-Kurzfilm
•    Bester Dokumentarfilm

Sonderpreise
•    Magritte Ehrenpreis
•    Magritte für den Erstlingsfilm
•    Publikumspreis

Wissen Sie, dass der am meisten ausgezeichnete Schauspieler Benoît Poelvoorde war? (2 Nominierungen und 2 Magritte: 1 als der bester Darsteller in „Une place sur la terre“ und 1 Publikumspreis). Der Schauspieler Jérémie Renier befindet sich auch in dem Top-Ranking mit 2 Nominierungen und 1 Magritte für die beste männliche Rolle in „Potiche“.

Pauline Étienne wurde 3-fach nominiert und erhielt 2 Magritte: 1 als die beste Darstellerin in La Religieuse und 1 als beste Nachwuchsdarstellerin in „Élève libre“. Émilie Dequenne gehört auch zu den am meisten preisgekrönten Darstellerinnen mit 2 Nominierungen und 2 Magritte als beste Darstellerin in „À perdre la raison“ und „Pas son genre“).

Mehr Informationen unter www.lesmagritteducinema.com

Aktuell

  • Mit "Abgedreht! Die Filmfabrik von Michel Gondry" verwandelt sich das Frankfurter Deutsche Filmmuseum bis 28. Januar 2018 in eine Werkstatt für Filmbegeisterte. Französischer Regisseur Michel Gondry animiert mit seiner Filmfabrik Menschen dazu, selbst kreativ zu werden. In Kleingruppen planen und realisieren Besucher/innen ein eigenes Filmprojekt. Alle Aufgaben des Drehs werden von der Gruppe übernommen. Es entsteht ein kurzer Genrefilm, der danach ins Archiv der Filmfabrik eingeht. © Deutsches Filminstitut Frankfurt/Main

  • Vom 1. Dezember 2017 bis 1. März 2018 findet im Deutsch-Französisches Kulturzentrum Essen die Ausstellung "Bande dessinée et immigrations: un siècle d’histoire(s)". Eine Ausstellung sowohl für Comic-Liebhaber als auch für Neulinge, die einen anderen Blick auf die Thematik der Immigration werfen wollen. Zeitgenössische sowie ältere Zeichner sind in dieser Ausstellung vereint und regen den Betrachter an, über den künstlerischen Aspekt hinaus, den Blickwinkel auf Migranten im Allgemeinen und die Geschichte der Immigration in Frankreich zu erweitern. © Zeina Abirached

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